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Marken verwalten


Marke anlegen

Eine neue Marke legst du in der Marken-Liste an. Der Anlage-Assistent hat vier Schritte:

  1. Marken-Identität. Name und Website angeben. Die Domain wird auf DNS-Auflösung und Erreichbarkeit geprüft. Leitet sie weiter, wird das erkannt und die Domain automatisch übernommen. Die Website wird einmalig von AchtungBot/1.0 abgerufen, damit das System die Nische ableiten kann (Details unter achtung.app/bot).
  2. Lokale Sichtbarkeit. Optional. Local-Business-Modus aktivieren und Standort, Reisemodus und Einzugsradius festlegen.
  3. Geschäftsprofil. Erkannte Nische und Sprache prüfen (bei Bedarf anpassen) und absenden.
  4. Google Search Console. Optional. GSC verbinden, um zusätzliche Keyword-Daten einzuspielen.

Nach dem Anlegen werden im Hintergrund automatisch Keyword-Vorschläge generiert. Diese kannst du jederzeit von der Marken-Seite aus prüfen und anpassen.

Tarif-Limits

Jeder Tarif hat ein eigenes Marken-Limit:

Tarif Aktive Marken Monatliche Anlage
Lite 1 3
Starter 1 3
Pro 5 10
Enterprise Unbegrenzt Unbegrenzt

Wer das Limit erreicht hat, sieht den Anlegen-Button nicht mehr. Es gilt zusätzlich ein monatliches Limit für neue Marken-Anlagen, unabhängig davon, wie viele gerade aktiv sind.

Pro-Abonnenten können zusätzliche Marken-Slots dazubuchen, ohne auf Enterprise zu wechseln: Über Marken-Slot hinzufügen in der Markenliste (oder auf der Nutzungs-Karte im Dashboard) erhöhst du dein Marken-Limit; die Abrechnung erfolgt anteilig über die hinterlegte Karte. Bestehende Marken laufen weiter, auch wenn du einen Slot später wieder entfernst.

Erster Scan: Fortschritt

Nach dem Anlegen zeigt das Dashboard ein Fortschritts-Widget für die Onboarding-Pipeline:

Status Bedeutung
Wartet auf GSC Die Marke wurde mit aktivierter GSC-Anbindung angelegt: jetzt verbinden oder mit „Überspringen“ den Scan sofort starten
Vorbereitung Keywords werden automatisch generiert
Läuft KI-Sichtbarkeitsabfragen laufen; eine Live-Fortschrittsanzeige zeigt den Stand
Keine Keywords Auto-Generierung hat nichts gefunden; Keywords manuell ergänzen
Fehlgeschlagen Die Vorbereitung ist endgültig gescheitert, meist wegen einer vorübergehenden Störung bei einem KI-Anbieter. Nutze Scan neu starten
Fertig Scan abgeschlossen; Scores erscheinen in Kürze

Aktionen auf einer Marke

Öffne eine Marke aus der Liste, um folgende Aktionen zu nutzen:

Aktion Was sie tut
Nische erkennen Analysiert die Marken-Website, um die Branche zu bestimmen
Keywords vorschlagen Generiert KI-basierte Keyword-Ideen und legt sie direkt als aktive Keywords in der Liste an
News abrufen Startet sofort einen News- und Social-Media-Lauf
Als Marke anzeigen Öffnet das Marken-Portal aus Sicht dieser Marke, um genau zu sehen, was die Marke selbst sieht (ab Pro)
Marken-Login erstellen Legt einen Portal-Zugang für die Marke an und schickt eine Einladungsmail (ab Pro)
Report erzeugen Erstellt auf Abruf einen PDF-Report für einen gewählten Monat
Insights neu erzeugen Erzeugt die strategischen KI-Insight-Karten dieser Marke sofort neu
Bearbeiten Profilfelder der Marke anpassen

Für Aktionen, die ein Subscriber selbst auslöst, gelten je nach Tarif unterschiedlich strenge Cooldowns: Lite und Starter sind am konservativsten, Enterprise am großzügigsten. Cooldowns gelten pro Nutzer pro Marke, sodass jemand mit mehreren Marken jede Aktion pro Marke unabhängig auslösen kann.


Widgets auf der Marken-Seite

Unter dem Header zeigt jede Marken-Seite eine ganze Reihe Analyse-Widgets:

Widget Beschreibung
KI-Insights Wöchentliche, KI-generierte strategische Insights (siehe Einsichten & Daten)
KI-Prominenz: Überblick Aktueller Score, KI-Nennungsrate, Zahl der aktiven Keywords
Score-Trend-Chart 30-Tage-Diagramm mit zwei Achsen: KI-Prominenz (7-Tage-Schnitt, Tageswerte blass dahinter) + Sichtbarkeit pro Anbieter
Sichtbarkeit nach KI-Anbieter Aktuelle monatliche Sichtbarkeit pro KI-Anbieter; beim Überfahren eines Balkens erscheint die Antwortstabilität, bei zu wenig Messdaten ein kurzer Hinweis
Wettbewerber-Karte Interaktive Karte mit geocodierten Pins (für lokale Marken)
Wettbewerber Top-20-Wettbewerberprofile nach Zitations-Häufigkeit
LLM-Vergleich Zitations- und Nennungsrate je KI-Anbieter im direkten Vergleich
GEO-Lücken Anfragen ohne Marken-Nennung, mit KI-generierter Begründung
Search Console Marken-spezifische GSC-Anfragedaten
Content-Vorschläge KI-generierte Content-Ideen auf Basis aktueller Themen
Brave-Vorschläge Keyword-Ideen aus Brave-Search-Autocomplete
News- & Social-Alerts News- und Social-Alerts mit Button Jetzt abrufen

Keywords

Keywords sind die Anfragen, die an KI-Anbieter geschickt werden, um zu prüfen, ob die Marke genannt wird. Die Qualität des Keyword-Sets entscheidet direkt über die Qualität der Sichtbarkeitsdaten.

Keyword-Typen

Jedes Keyword wird automatisch klassifiziert:

Typ Was es ist
Frage Konversationelle Anfrage wie „Wer ist die/der beste …“ oder „Wie kann ich …“
Vergleich Eine „vs.“- oder „Vergleich“-Anfrage, die die KI zu Empfehlungen anregt
Short-Tail Kurze SEO-Phrase; wird getrackt, ist für KI-Sichtbarkeit aber weniger relevant

Frage- und Vergleichs-Keywords liefern die reichhaltigsten KI-Antworten und die nützlichsten Zitationsdaten.

Import aus Google Search Console

Bei verbundenem GSC-Konto werden echte Anfragen automatisch importiert. Der Import bevorzugt Frage-Anfragen (bis zu 30 Plätze) und füllt die verbleibenden Slots (bis zu 50 insgesamt) mit den impressionstärksten Nicht-Frage-Anfragen.

KI-Overview-Signale sind Anfragen mit hohen Impressionen, aber sehr niedriger Klickrate. Sie werden separat ausgewiesen und zeigen an, dass eine KI-Antwort die Suche abfängt: hochpriorisierte Optimierungs-Ziele.

Web-Analytics verbinden

Die verbundene Analytics-Lösung der Marke ergänzt die andere Hälfte des Bildes: nicht nur, wo KI die Marke erwähnt, sondern welche KI-Assistenten tatsächlich Besucher schicken, und auf welche Seiten. Nach dem Verbinden erscheint das Diagramm KI-Traffic auf der Marken-Seite und im Marken-Portal, und die Zahlen fließen in den PDF-Report und die KI-Insights ein.

Google Analytics ist die Selbstbedienungs-Option. Öffne die Marke, wähle Google Analytics verbinden und bestätige den Lesezugriff im Google-Einwilligungsdialog. Du brauchst weder API-Token noch IDs zum Kopieren. Achtung.app sucht danach die GA4-Property, deren Web-Stream zur Domain der Marke passt, und wählt sie automatisch aus; findet sie mehrere oder keine, wählst du aus einer Liste. Beim ersten Lauf wird bis zu ein Jahr Historie geladen (oder so weit zurück, wie die Datenaufbewahrung der Property reicht), danach läuft die Aktualisierung täglich.

Matomo steht Marken mit eigener Instanz zur Verfügung; die Einrichtung läuft über den Achtung.app-Support.

Eine Marke nutzt eine Analytics-Quelle zur Zeit. Google Analytics zählt Sitzungen, Matomo zählt Besuche. Ein Diagramm über beide hinweg würde einen Traffic-Sprung zeigen, den es nie gab. Beim Wechsel der Quelle werden die bisher gesammelten Traffic-Daten deshalb gelöscht und die Reihe startet neu; Keyword-, Zitations- und Sichtbarkeits-Historie bleiben unberührt.

Falls die verbundene Property weder Verweis- noch organischen Suchtraffic verzeichnet, bekommst du sofort einen Hinweis. Dieses Muster heißt fast immer, dass die Property nur Google-Ads-Daten bekommt und das GA4-Tag nicht auf der Website selbst sitzt. Der KI-Traffic bliebe dann bei null, aus Gründen, die nichts mit KI zu tun haben.

Klicks aus Google AI Overviews und AI Mode kommen als normale google.com-Verweise an und lassen sich nicht von gewöhnlichen Suchklicks unterscheiden. Jede KI-Traffic-Zahl ist deshalb eine Untergrenze, keine Gesamtsumme. Google Analytics korrigiert außerdem die letzten ein bis zwei Tage noch, während Daten nachlaufen.

Über Google Analytics trennen auf der Marken-Seite entziehst du den Zugriff wieder. Bereits gesammelter Traffic bleibt erhalten, die tägliche Sammlung stoppt.

Keyword-Vorschläge

Über Keywords vorschlagen auf der Marken-Seite generierst du KI-basierte Ideen, basierend auf Nische und vorhandenen Daten. Vorschläge werden sofort als aktive Keywords angelegt und fließen ohne weiteren Schritt in die Prioritäts-Auswahl und das wöchentliche SERP-Tracking ein; nicht relevante einfach deaktivieren. Die Vorschläge laufen außerdem automatisch monatlich. Der aktive Pool ist auf das Fünffache deiner Plan-Keyword-Grenze begrenzt; ist er voll, werden neue Vorschläge übersprungen, bis du Keywords deaktivierst.

Prioritäts-Keywords

Bis zur Keyword-Grenze deines Plans sind Keywords als Priorität für das Tracking gegen KI-Anbieter bei jedem Messlauf markiert (Lite: 20, Starter: 20, Pro: 25 pro Marke). Der Rest wird seltener geprüft. Die Auswahl bevorzugt konversationelle Frage-Formulierungen und Keywords mit hohem Suchvolumen.

Der monatliche automatische Lauf füllt nur freie Plätze auf: Dein aktuelles Prioritäts-Set bleibt bestehen; neue Plätze entstehen zum Beispiel, wenn du ein Keyword deaktivierst oder deinen Plan upgradest. So bleibt dein Sichtbarkeits-Trend von Monat zu Monat vergleichbar. Soll die KI das Set komplett neu zusammenstellen, nutze Prioritäten neu wählen auf der Marken-Seite. Die Aktion zeigt dir zuerst den Vorschlag: was bleibt, was neu dazukommt, was rausfällt. Geschrieben wird erst, wenn du zustimmst. Beachte, dass ein neues Set die Messbasis verändert und Verlaufsvergleiche mit Vormonaten danach weniger aussagekräftig sind. Den Tag der Übernahme markiert Achtung.app im Score-Verlauf.

Keywords, deren Priorität du von Hand gesetzt hast, sind fixiert: Die automatische Auswahl behält deine Entscheidung bei und verwaltet nur die übrigen Plätze, auch bei einer kompletten Neuauswahl. Ein Keyword, das du aus der Priorität entfernt hast, bleibt draußen; eines, das du hinzugefügt hast, bleibt drin.

Marken-Keywords

Keywords, die als Marken-Keyword markiert sind, werden zwar für Zitationen getrackt, aber aus der SEO-Sichtbarkeit ausgeklammert: für die eigene Marke zu ranken ist kein sinnvoller Benchmark.


SERP-Rankings

Sichtbarkeit → SERP-Rankings zeigt den aktuellen organischen Rang der Marke für jedes getrackte Keyword, wöchentlich per Brave Search erhoben. Die Rang-Spalte im Sichtbarkeits-Tab nutzt die nach Impressionen gewichtete durchschnittliche Google-Position der letzten 28 Tage aus der Search Console, sobald GSC verbunden ist, sonst den Brave-Rang; die Spaltenbeschriftung nennt die tatsächliche Quelle (Google-Rang oder Brave-Rang). So lässt sich klassische Sichtbarkeit direkt neben der KI-Sichtbarkeit lesen.

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